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IBM belastet Technologietitel

Kurz vor Jahresende läuft die Investitionsfreude bei Anlegern auf Sparflamme. Insgesamt tendieren die Märkte nahezu unverändert. Wachstumssorgen bei Big Blue IBM und neue Daten über das Verbrauchervertrauen in den USA sind die bestimmenden Themen.

Das Verbrauchervertrauen ist im Dezember auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gefallen. Das unterstreicht den Trend, dass sich die US-Wirtschaft abkühlt und die amerikanischen Verbraucher ihre Geldbeutel in naher Zukunft etwas enger schnallen werden. Allerdings sind die Daten geringfügig besser ausgefallen als erwartet, sodass Anleger weitestgehend gelassen auf die Veröffentlichung reagieren.



Auch die Nachricht von IBM führte nicht zu großen Verkäufen. Das Brokerhaus Prudential Securities senkt die Umsatzerwartungen für den Computerkonzern für das laufende Quartal. Vor allem geringere Verkaufszahlen im PC-Bereich lassen die Absatzzahlen stagnieren. Ursprünglich war ein Wachstum von 13 Prozent erwartet worden. Auch die Aussichten für Dell Computer werden reduziert. Die Analysten senken die Gewinn- und Umsatzaussichten für das laufende Quartal. Zudem werden die Umsatzerwartungen für 2002 von 1,12 auf 1,06 Milliarden Dollar gesenkt. IBM war erst vergangenen Donnerstag auf ein 52-Wochentief gefallen, und die neuen Wachstumsbedenken führen lediglich zu geringfügigen Verkäufen. Dell Computer tendiert ein Prozent schwächer. Insgesamt wird dennoch der Computer- und Softwaresektor belastet. Microsoft gibt rund einen Dollar ab. Zudem notieren einige Halbleiteraktien wie Intel und Micron Technologies schwächer.



Auf der Gewinnerseite stehen im Dow Jones Index erneut Pharmaaktien angeführt von Johnson & Johnson sowie Merck. Finanzaktien verbuchen Kursgewinne. Auch der Einzelhandelssektor setzt den Aufwärtstrend vom Vortag weiter fort. An der Technologiebörse Nasdaq greifen Investoren bei Aktien zu, die in den vergangenen Monaten erhebliche Kursverluste erlitten hatten. Dazu gehören Juniper Networks, Altera und Palm. I2 Technologies gehört ebenfalls zu den größten Gewinnern. Der Anbieter von B2B Lösungen kauft für 135 Millionen Dollar die Firmen Trade Services und ec-content. Goldman Sachs begrüßt die Übernahmen und bestätigt die Aktien von I2 Technologies auf der Empfehlungsliste.

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