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IBM kündigt Computer mit automatischem Problem-Management an

Der Computer-Hersteller IBM hat am Mittwoch ein neues Service-Angebot angekündigt, mit dem Rechnerprobleme wie Überlastung und Chip-Versagen selbst lösen sollen. Computer könnten mit den "eBusiness Management Services" bei Überlastung wichtige Arbeiten von anderen Rechnern eines Netzes durchführen lassen, teilte IBM mit.

Reuters SAN FRANCISCO. Bei Problemen mit Chips könnten die Computer selbst einen Ersatz-Chip im System suchen und einsetzen. Die Technologie beruhe auf Erfahrungen von IBM bei der Entwicklung des Schach-Computers "Deep Blue", der 1997 Schach-Weltmeister Garri Kasparow besiegt hatte.

"Deep Blue" sei damals mit den Schach-Regeln gefüttert und so programmiert worden, dass er nahezu alle Szenarien miteinander vergleicht und die beste Möglichkeit auswählt. Bei der neuen Anwendung werden IBM zufolge die Regeln eines Geschäftsprozesses als Grundlage genommen, auf der der Computer aus allen denkbaren Reaktionen auf Probleme die beste Möglichkeit aussucht.

IBM hatte seit einem halben Jahr die Entwicklung eines Angebots wie den "eBusinesss Management Services" angekündigt. Das Computer eigene Problem-Management solle Unternehmen unabhängiger von schwer zu rekrutierenden IT-Fachleuten machen. Allerdings sind für den Einsatz des Service-Angebots zunächst 20 Wochen Einführungen durch IBM-Berater vorgesehen. Auf die Unternehmen kommen IBM zufolge zudem für die Wartung des Systems monatliche Kosten von bis zu 100 000 US-Dollar zu.

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