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IBM-Prognose belastet Tokioter Börse

Die schwache Geschäftsprognose des weltgrößten Computerkonzerns IBM hat nach Einschätzung von Händlern die Tokioter Börse und vor allem die japanischen Technologiewerte wie Fujitsu am Dienstag belastet. IBM hatte am Vortag erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt vor sinkenden Gewinnen gewarnt hatte.

HB/rtr/vwd TOKIO. Die Tokioter Börse hat am Dienstag den Handel sehr schwach beendet. Der Nikkei-225-Index fiel um 2,1 Prozent bzw. 238,40 JPY auf 11 114,49. Der Topix-Index verlor 1,7 Prozent bzw 18,50 Punkte auf 1 071,66. Das Volumen betrug nach vorläufigen Angaben 693,6 (Montag: 758,9) Mio Titel.

"IBM hat den Markt wesentlich beeinflusst", sagte Norihiro Fujito, Aktienstratege bei Kokusai Securities. "Bezeichnend ist die Tatsache, dass der Kurs unter den Tiefstand im vergangenen September gefallen ist. Dies weckt Bedenken hinsichtlich der Gewinnentwicklung bei anderen Hardware-Herstellern."

Die Aktien des größten japanischen Computerproduzenten Fujitsu verbilligten sich im späten Handel um 2,4 Prozent. Die Titel des Konkurrenten Hitachi gaben 2,8 Prozent nach. TDK-Aktien büßten trotz eines positiven Geschäftsausblicks 0,5 Prozent ein.

Die Titel der Großbanken tendierten nach einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" zu den jüngsten Ergebnissen der Bankenaufsicht Financial Services Agency (FSA) überwiegend freundlich. Die in dem Bericht offen gelegten Verluste der Banken auf Grund von Not leidenden Krediten lägen weitgehend in Einklang mit den Erwartungen der Märkte, sagten Händler.

"Es sieht so aus, als müssen wir uns keine Sorgen über Bomben oder negative Überraschungen in dem Bericht machen", sagte Hiro Kasai, Chief Investment Officer bei Tokio Marine Asset Management. Die Aktien der Bank Mizuho Holdings gewannen rund 4 Prozent.

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