Archiv
IBM: Sparten Global Services und Hardware mit Umsatzplus - Software stagniertDPA-Datum: 2004-07-15 23:22:35

(dpa-AFX) Armonk - Beim weltgrößten Computerkonzern IBM < IBM.NYS > < IBM.ETR > haben sich die Geschäftsbereiche im abgelaufenen zweiten Quartal unterschiedlich entwickelt. Während die Sparten IT-Dienstleistungen und Hardware Umsatzsteigerungen verzeichnete, stagnierten die Erlöse in der Softwaresparte. Das teilte IBM am Donnerstag nach Börsenschluss in Armonk mit. Wachstumsregionen seien China, Russland, Indien und Brasilien.

(dpa-AFX) Armonk - Beim weltgrößten Computerkonzern IBM < IBM.NYS > < IBM.ETR > haben sich die Geschäftsbereiche im abgelaufenen zweiten Quartal unterschiedlich entwickelt. Während die Sparten IT-Dienstleistungen und Hardware Umsatzsteigerungen verzeichnete, stagnierten die Erlöse in der Softwaresparte. Das teilte IBM am Donnerstag nach Börsenschluss in Armonk mit. Wachstumsregionen seien China, Russland, Indien und Brasilien.

Der IBM-Geschäftsbereich Global Services steigerte den Umsatz im Berichtzeitraum auf 11,3 Milliarden Dollar. Das entsprach einem Zuwachs von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. "Die Pipeline für Deals ist solide", sagte Finanzchef Mark Loughridge bei einer Telefonkonferenz nach Vorlage der Quartalszahlen. Die Umsätze dürften auch in der zweiten Jahreshälfte zulegen. Die Sparte umfasst strategische Auslagerungen (40% des Bereichsumsatzes), Unternehmensberatung, Wartung und Technologiedienstleistungen. Vor allem die Auslagerungsgeschäfte legten laut IBM im Jahresvergleich zu (+12%).

Im Hardware-Bereich kletterte der Quartalsumsatz zum vierten Mal in Folge. Sie legten im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar zu. In dem Bereich schnellten die Erlöse in der Personal-Systems-Gruppe um 16 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar hoch. IBM begründete dies mit einem starken Zuwachs bei tragbaren Personal Computern (PC).

Flaute IN DER Software-Sparte

Der Software-Bereich verzeichnete dagegen mit 3,5 Milliarden Dollar stagnierende Erlöse. Währungsbereinigt wären sie sogar um 4 Prozent gesunken. Finanzchef Loughridge begründete dies mit einem schwierigen Marktumfeld. Viele Geschäfte seien verschoben worden. Außerdem habe es nicht so viel große Deals gegeben wie zuvor. "Unser Software-Geschäft hatte wie das von Konkurrenten ein schwieriges Quartal". Im laufenden dritten Quartal rechnet der Finanzchef aber mit einem "moderaten Wachstum." Er verwies auf die Übernahmen der Software-Unternehmen Candle und Trigo. Deren Integration in den IBM-Konzern schreite gemäß den Erwartungen voran.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%