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IBM steigert Gewinn im zweiten Quartal überraschend deutlichDPA-Datum: 2004-07-15 22:46:31

(dpa-AFX) Armonk - Der weltgrößte Computerkonzern IBM < IBM.NYS > < IBM.ETR > hat seinen Quartalsgewinn überraschend deutlich gesteigert. IBM steigerte den Umsatz unterdessen nicht ganz so stark wie von Marktexperten im Schnitt erwartet.

(dpa-AFX) Armonk - Der weltgrößte Computerkonzern IBM < IBM.NYS > < IBM.ETR > hat seinen Quartalsgewinn überraschend deutlich gesteigert. IBM steigerte den Umsatz unterdessen nicht ganz so stark wie von Marktexperten im Schnitt erwartet.

Wie der im amerikanischen Leitindex Djia < Indu.IND > notierte Computerhersteller und IT-Dienstleister am Donnerstag nach US-Börsenschluss in Armonk mitteilte, stieg der Quartalsgewinn je Aktie aus dem fortlaufenden Geschäft im Jahresvergleich von 0,98 auf 1,16 Dollar. Analysten hatten im Schnitt lediglich 1,12 Dollar pro Anteilschein erwartet. Die Prognose-Spanne reichte von 1,10 bis 1,15 Dollar je Titel. Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäften schnellte insgesamt um 15 Prozent auf 2,0 Milliarden Dollar hoch.

IBM steigerte den Umsatz aus dem fortlaufenden Geschäft um 7 Prozent auf 23,2 Milliarden Dollar. Analysten hatten dagegen durchschnittlich 23,32 Milliarden Dollar erwartet. Die Spanne der Erlös-Schätzungen erstreckte sich von 23,04 bis 23,74 Milliarden Dollar.

Die Entwicklung bei IBM wird oft als Indikator für die Technologie-Branche insgesamt gesehen. Der Grund: Der US-Konzern verkauft sowohl Mikrochips als auch Großcomputer und bietet Software sowie Dienstleistungen an.

"Das IBM-Team hat ein weiteres gutes Quartal abgeliefert, das die Stärke unseres Geschäftsmodells und die Vorteile unserer andauernden Fokussierung auf Dienstleistungen für Unternehmen und Organisationen weltweit zeigt", sagte IBM-Chef Samuel Palmisano. Er äußerte sich zuversichtlich für die Unternehmensperspektiven in einer "Zeit großer Veränderungen und Chancen in der IT-Branche". "Wir verbessern weiterhin unsere operative Leistungsfähigkeit."

"Immer mehr unserer Kunden schwenken auf On-Demand-Geschäfte um", sagte der IBM-Chef. Bei "On Demand" rufen Kunden Service- oder Rechenleistungen je nach Bedarf ab. "Wir verzeichnen eine steigende Nachfrage nach unseren Dienstleistungen und Computerinfrastruktur-Produkten."

Im abgelaufenen zweiten Quartal stiegen die Umsätze IBM zufolge stetig in vier der fünf IBM-Geschäftsbereiche. Die Erlöse kletterten vor allem in der Finanzdienstleistungs-Branche und im Industrie-Sektor, aber auch dank Aufträgen von kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Die Bruttomarge sank im laufenden Geschäft leicht auf 36,8 Prozent. Im entsprechenden Vorjahresquartal hatte IBM noch eine Brutto-Gewinnspanne von 37,0 Prozent gemeldet.

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