IBM verdrängt HP
IBM baut Supercomputer für US-Regierung

Der Rechner besteht aus zwei einzelnen Computern, die gemeinsam voraussichtlich 500 Billionen Rechenschritte pro Sekunde bewältigen können, teilte IBM am Dienstag in Baltimore mit.

HB/dpa BALTIMORE. Damit werden die Rechner mehr als eineinhalb Mal schneller sein als die derzeit 500 größten Supercomputer der Welt zusammen. Die jüngste Liste der 500 schnellsten Rechner waren in der vergangenen Woche auf der Supercomputerkonferenz in Baltimore veröffentlicht worden. Sie wird zwei Mal im Jahr von einer internationalen Gruppe von Forschern erstellt.

Die neuen Supercomputer "ASCI Purple" und "Blue Gene/L" sollen für Klimavorhersagen sowie für die Simulation von Atomwaffentests genutzt werden und 290 Mill. $ (288 Mio Euro) kosten. Gemeinsam werden sie nach Auskunft von IBM voraussichtlich im Jahr 2004 in Betrieb genommen werden können.

Die Rechner werden zusammen voraussichtlich mehr als 5,5 Mill. Mal so schnell sein wie ein normaler Personal Computer. Damit nähern sie sich nach Meinung einiger Wissenschaftler erstmals der Denkleistung des menschlichen Gehirns an, teilte IBM mit.

Auf der jüngsten "Top 500"-Liste der weltweit schnellsten Computer hatte der Hersteller Hewlett-Packard (HP) mit zwei Supercomputern IBM auf die hinteren Plätze verdrängt. Die Superrechner "ASCI Q" erreichten dabei den zweiten und dritten Platz. Der bislang weltweit schnellste Computer kommt weiterhin aus Japan. Der "Earth Simulator" von NEC in Yokohama mit 35 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde blieb ungeschlagen. Der schnellste deutsche Computer belegt Platz 21 und ist im Garchinger Rechenzentrum der Max Planck Gesellschaft installiert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%