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IBMs PC Sparte schafft Breakeven

Nach jahrelangen Verlusten schafft IBMs PC Sparte den Breakeven im Oktober. IBMs Personal Systems Group, die für die Produktion von NetVista Desktop Computern und ThinkPad Laptops verantwortlich ist, erreichte durch Kosteneinsparungen und durch effizientere Produktionsmethoden die schwarze Null.

Im Jahre 1998 verbuchte die PC Sparte bei einem Umsatz von 12,8 Milliarden Dollar noch einen Verlust von 992 Millionen Dollar. 1999 wurde bei einem um 20 Prozent auf 15,3 Milliarden Dollar gesteigerten Umsatz noch einmal ein Minus von 557 Millionen Dollar erzielt. Analysten erwarten nach den guten Meldungen im dritten Quartal und im Oktober nun sogar den Breakeven im Gesamtjahr erreichen zu können.



Der Lagerbestand an PCs, eine erheblicher Kostentreiber, konnte bedeutend verringert werden, so Bob Moffat, der Chef der PC Sparte. Bedeutende Veränderungen nahm IBM in seiner PC Fertigung vor. Wurden die Computer bislang in einem Fließband-Prozess von 1000 Stück produziert, stellte IBM auf ein Baukastensystem um, das nicht nur Zeit, sondern auch Kosten einsparen soll. Im vergangenen Halbjahr verkaufte IBM Fertigungsstätten in Australien und Brasilien. Big Blue lässt nun 40 Prozent seiner gesamten PC Produktion außer Haus produzieren.



Im Vergleich zum Vorjahr büßte IBM 0,5 Prozentpunkte am Markt für Personalcomputer ein, konnte aber seinen vierten Platz mit 7,2 Prozent Markanteil hinter Compaq, Dell und Hewlett Packard halten. Das Papier von IBM wurde am Montag nahezu unverändert und beendete den Börsenhandel mit rund 100 Dollar.

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