"Ich bin ein Berliner!"
Rau dankt US-Präsident Bush und den Amerikanern

Zum 40. Jahrestag der Rede des damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy in Berlin hat Bundespräsident Johannes Rau ein Bekenntnis zur deutsch-amerikanischen Freundschaft abgelegt.

HB/dpa BERLIN. In einem Dankesbrief, den Rau am Donnerstag an US-Präsident George W. Bush sandte, würdigt das Staatsoberhaupt Kennedys Berliner Rede als "Meilenstein deutscher Geschichte" und "festen Anker für die deutsch-amerikanische Freundschaft". Kennedys Ausspruch "Ich bin ein Berliner!" sei "eines der ganz großen Symbole für die Freiheit Berlins". Das Bundespräsidialamt veröffentlichte den Brief in Berlin.

Deutschland und die Vereinigten Staaten fühlten sich derselben Wertegemeinschaft zugehörig, heißt es darin. Dennoch gebe es "umfangreichen Gestaltungsspielraum", den beide Seiten in den vergangenen Jahrzehnten in unterschiedlicher Weise genutzt hätten. Dabei seien jedoch immer "die historischen, kulturellen und soziologischen Wurzeln des Partners" geachtet und respektiert worden. "Es ist meine feste Überzeugung, dass das auch in Zukunft möglich sein wird."

Anlässlich des 40. Jahrestages der Kennedy-Rede dankte Rau Bush und dem amerikanischen Volk, "dass Sie uns die Hand der Freundschaft gereicht haben, einer Freundschaft, für die Kennedy vor 40 Jahren ein bleibendes Symbol geschaffen und die sich seitdem auch in schwierigen Zeiten bewährt hat." Am 26. Juni 1963 hatte Kennedy etwa 400 000 Berlinern vor dem Schöneberger Rathaus auf Deutsch zugerufen: "Ich bin ein Berliner!"

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