„Ich bin nicht richtig zum Zug gekommen“
Wanners Griff nach Gold gescheitert

Die deutschen Judoka Florian Wanner und Anna von Harnier konnten am Dienstag nicht an den goldenen Wurf ihrer Mannschaftskameradin Yvonne Bönisch anknüpfen. Vor allem vom Weltmeister aus Großhadern hatte sich der Bundestrainer mehr erhofft.

HB ATHEN. Wanner wurde am Dienstag im Halbmittelgewicht (bis 81 kg) nur Siebenter, die WM-Dritte aus Böblingen schied in der gleichen Gewichtsklasse (bis 63 kg) gar in der ersten Runde aus. "Er hat seine Leistung nicht optimal abrufen können. Voriges Jahr hatte er Riesenerfolg, jetzt nicht. So ist das eben", sagte Bundestrainer Frank Wieneke.

Wanner wurde im Finale der Trostrunde vom Aserbaidschaner Mehman Asisow geradezu vorgeführt. Schon nach neun Sekunden lag er nach einem Hüftwurf am Boden und war geschlagen. Damit war die Chance auf Bronze dahin. "Der siebente Platz ist enttäuschend. Ich habe nicht gezeigt, was ich kann", bekannte der 26-jährige Bayer. Die Bürde des Weltmeisters habe ihn allerdings nicht belastet. "Ich bin nicht richtig zum Zug gekommen", meinte der Student der Volkswirtschaft.

Vor vier Jahren bei den Olympischen Spielen in Sydney war Wanner nach zwei Siegen und zwei Niederlagen in der Trostrunde ausgeschieden. Diesmal brachte er es auf drei Erfolge und zwei Niederlagen. Gegen den Marokkaner Adil Belgaid (Festhalte nach 2:13 Minuten), gegen Jose Miguel Boissard aus der Dominikanischen Republik (Festhalte nach 1:24) und gegen den Algerier Amar Benikhlef (Fußwurf nach 4:34) gewann er.

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