„Ich habe mich überreden lassen. Alle haben mich gebeten, ich soll weiter machen."
Der Kaiser macht's noch einmal

Der FC Bayern München erwartet seine vierte "Kaiserzeit". Bei der Jahreshauptversammlung in der kommenden Woche stellt sich Franz Beckenbauer erneut zur Wiederwahl als Präsident des Vereins.

HB MÜNCHEN. Beckenbauer hat den Bayern sein Ja-Wort erst nach längerem Zögern gegeben. Er hat kaum noch Zeit für den Posten. Jetzt wird er doch mit der bis 2006 dauernden vierten Amtszeit zu einem der "dienstältesten" Präsidenten in der Bayern-Geschichte.

"Er ist der vielleicht beste Präsident, den der FC Bayern jemals hatte", hat Karl-Heinz Rummenigge einmal über den Erfolgsmenschen gesagt, für den mittlerweile der Posten als Chef des Organisationskomitees (OK) der Weltmeisterschaft 2006 die wichtigste Aufgabe geworden ist. Beckenbauer hatte seine Bereitschaft zur erneuten Kandidatur für weitere drei Jahre begründet, wie er es früher bei Job-Offerten schon manchmal getan hatte: "Ich habe mich überreden lassen. Alle haben mich gebeten, ich soll weiter machen."

Am Freitag kommender Woche darf er bei der Jahreshauptversammlung - nach den überwältigenden Mehrheiten bei den letzten Wahlen zu schließen - wohl wieder riesige Zustimmung der Mitglieder erwarten. Nur Wilhelm Neudecker (1962-1979), einst Präsident zu Zeiten des Bayern-Spielers Beckenbauer, war länger im Amt als der Mann, der in seiner Karriere alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt.

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