„Ich kann hier jeden schlagen"
Schüttler beißt sich durch

Der beste deutsche Tennisspieler Rainer Schüttler hat erfolgreich die Witterung aufgenommen: Nach seinem Auftaktsieg bei der Tennis-WM in Houston glaubt er mehr denn je an seine Titelchance.

HB HOUSTON. Ein rauschendes Fest war die Premiere zwar nicht. Aber Rainer Schüttler hatte nach seinem ersten Match bei einer Tennis-Weltmeisterschaft trotzdem allen Grund, mit sich zufrieden zu sein. "Es war mit Sicherheit ein ganz wichtiger Sieg. Und ich bin stolz darauf, dass ich mich durchgebissen habe", sagte er nach den 2:25 Stunden harter Arbeit und dem 6:3, 4:6, 6:2-Erfolg beim Masters Cup in Houston/Texas gegen den Argentinier Guillermo Coria. Es war das 100. Einzel dieses Jahres, das nach einem Blitzstart des Korbachers zu einem äußerst spannenden wurde. "Hauptsache gewonnen."

Der größte Brocken ist aus dem Weg geräumt auf dem Weg zum gesteckten Ziel WM-Halbfinale, das vor ihm nur drei Deutsche (die Weltmeister Boris Becker und Michael Stich sowie zuletzt 1999 Nicolas Kiefer) erreicht haben. "Die anderen Gegner liegen mir mehr", erklärte der 27-Jährige. "Es ist für mich einfacher gegen offensivere Spieler, die mir ein Ziel geben." Die nicht auf seine Fehler warten.

Gemeint sind Lokalmatador Andy Roddick, der sich nach seinem mühsamen 6:2, 3:6, 6:3-Auftaktsieg gegen Carlos Moya die Tabellenführung in der Roten Gruppe mit Schüttler teilt und am Donnerstag dessen zweiter Gegner im Westside Tennis Club ist, aber auch der unterlegene Spanier. Er ist Freitag letzter Vorrundengegner und vielleicht das Zünglein an der Waage vor dem möglichen Einzug ins Halbfinale. "Ich werde raus gehen und mein Bestes geben", sagte Schüttler. "Mal sehen, was dann am Ende der Woche herausspringt."

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