Ich mag es bequem
Barbara Auer: Die Wüste als Kindertraum

Das Handelsblatt Weekend Journal sprach mit der Schauspielerin Barbara Auer über ihren persönlichen Stil.

Die Schauspielerin Barbara Auer wurde in Konstanz am Bodensee geboren und begann gleich nach dem Abitur ein Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst studierte Schauspiel in Hamburg. 1982 wurde sie von Alexander Kluge für den Kinofilm entdeckt. Bekannt wurde Barbara Auer vor allem durch die Rolle der selbstbewussten DDR-Kranführerin in Vivian Naefes TV-Film "Der Boss aus dem Westen.

Handelsblatt: Wie würden Sie Ihren persönlichen Stil beschreiben?

Zu Hause bevorzuge ich einen zweckmäßigen Stil und unterwegs den eher unspektakulären. Ich liebe es, andere Frauen in weiblich-eleganten Sachen zu sehen, bin aber selbst oft zu bequem dafür. Eigentlich schade ...

Welchen Stil bevorzugen Sie bei Männern?

Den persönlichen, was auch immer das für den Mann bedeutet.

Was bedeutet Schönheit für Sie?

Schönheit empfinde ich meist in der Natur und der Kunst. Selten bei einem Menschen. Und sie macht - jedenfalls momentweise - ehrfürchtig, glücklich und sprachlos.

Was empfinden Sie als stillos?

Sich auf Kosten anderer zu profilieren und deren Schwächen oder Makel herauszustellen.

Welches ist Ihr liebstes Reiseziel und warum?

Die Wüste, weil sie immer noch ein unerfüllter Kindertraum ist.

Was darf auf keinen Fall fehlen, wenn Sie auf Reisen gehen?

Mein eigener Tee.

Auf welches Markenprodukt möchten Sie nicht mehr verzichten?

Die Kanebo-Kosmetik "Advanced Recovery Concentrate", weil sie bei mir aus Falten Fältchen macht. Und dann "Wrinkless", das die Falten ganz verschwinden lässt, wenn auch nur bis zur nächsten Gesichtsreinigung am Abend.

Welchen Teil lesen Sie in Ihrer Zeitung als ersten?

Täglich die Seite 3 in der Süddeutschen Zeitung, am Freitag das Süddeutsche Magazin und am Samstag den Wochenendteil der SZ.

Was ist für Sie netter als die Bretter, die die Welt bedeuten?

Die Zeit mit meinen Kindern und das Wiedersehen mit alten Freunden.

Ihre Lieblingsrolle: Haben Sie sie schon gespielt, oder welche könnte das noch sein?

Lieblingsrolle klingt für mich nach wiederholen oder wiederholen wollen. So etwas wie jahrelang dasselbe Theaterstück oder dieselbe Serienrolle zu spielen. Beides kann ich mir nicht wirklich für mich vorstellen. Für die Wiederholung habe ich den Alltag, und auf die neuen Rollen bin ich immer noch gespannt.

Die Fragen stellte Inge Hufschlag

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