Icon Medialab markierte Allzeittief
Europäische Börsen: Microsoft-Gewinnwarnung belastet

Der Stoxx-50-Index für die größten Unternehmen aus der EU und der Schweiz verlor bis gegen 13.00 Uhr 1,04 % auf 4653,39 Punkte, während der Euro-Stoxx-50-Index für die Standardwerte aus der Europäischen Währungsunion (EWU) um 1,18 % auf 4754,17 Punkte nachgab.

Der Softwarekonzern hatte seine verringerten Prognosen nach US-Börsenschluss veröffentlicht. Von diesen Nachrichten wurden vor allem die TMT-Aktien (Technologie, Medien, Telekommunikation) unter Druck gesetzt.

Der technologielastige Nasdaq-Index hatte am Donnerstag um 3,34 % auf 2728,51 Punkte nachgegeben. Der Dow Jones ging mit einem Minus von 1,11 % bei 10 674,99 Zählern aus der Sitzung. Der Nasdaq - und der S&P-Future deuten mit einem Minus von 40 Punkten auf 2627,50 Zähler beziehungsweise 3,50 Punkten auf 1354,50 Zähler auf eine schwächere Eröffnung der Wall Street hin.

LONDON - Nervöse Stimmung

An der Londoner Börse sei die Stimmung von Nervosität geprägt worden, sagten Händler. Angesichts der Nachrichten aus den USA gehörten die Technologiewerte zu den größten Verlierern. Der FTSE gab um 0,18 % auf 6252,7 Punkte nach. Bookham Technology büßten 7,23 % auf 1090 Pence und Baltimore 2,61 % auf 392,-1/2 Pence ein. Unter den Schwergewichten verbuchten HSBC ein Minus von 2,74 % auf 960 Pence.



ZÜRICH - Verfallstermin im Mittelpunkt

Die Schweizer Börse wurde Marktteilnehmern zufolge am Freitag vom großen Verfallstermin an der Eurex bestimmt. Der SMI tendierte gegen Mittag 0,58 % tiefer bei 7883,20 Zählern. Der "Hexensabbat" und die Nachrichten USA trübten die Stimmung, hieß es. Nestle konnten sich von ihren Anfangsverlusten etwas erholen und tendieren 0,17 % leichter bei 3609 sfr. Novartis zogen um 0,4 % auf 2768 sfr an.



PARIS - Thales durch Kooperationsgerüchte im Plus

In Paris präsentierte sich die Börse dem europäischen Trend entsprechend schwächer. Der CAC40 gab um 0,79 % auf 5859,11 Punkte nach. Einige Marktteilnehmer hofften für die kommende Woche mit einer Erholung. Die US-Notenbank werde ihre Einschätzung zur Entwicklung der Zinsen voraussichtlich auf "neutral" ändern. Aufgrund von Kooperationsgerüchten legten Thales , vormals Thomson-CSF, gegen den Trend 2,06 % auf 52,00 Euro zu. Zu den Verlierern zählten unter anderem Cap Gemini und France Telecom . Die Aktien gaben um 1,97 % auf 174,50 Euro beziehungsweise um 3,95 % auf 98,45 Euro nach.



MAILAND - Seat nach vorangegangenen Verlusten erholt

Die italienischen Aktienwerte tendierten aufgrund der schlechten US-Vorgaben leichter, sagten Börsianer. Der Mib30 lag zuletzt 1,21 % tiefer bei 44 069 Punkten. Eigene Impulse gebe es dagegen kaum, hieß es. Nach den schweren Verlusten der vergangenen Sitzungen haben sich Seat erholt und tendierten 4,10 % fester bei 2,335 Euro.

MADRID - Überdurchschnittliche Verluste

Das spanische Börsenbarometer hat aufgrund der starken Verluste mehrerer Schwergewichte einen überdurchschnittlichen Kursabschwung verzeichnet. Der Ibex verlor 1,88 % auf 9339,3 Zähler. Die Umsätze bewegten sich auf niedrigem Niveau, berichteten Händler. Viele Anleger wollten die weitere Entwicklung abwarten. Telefonica büßten 2,65 % auf 19,09 Euro. Banco Santander Central Hispanico und Banco Bilbao Vizcaya Argentaria litten unter den wirtschaftlichen Turbulenzen in Argentinien. Die Aktien gaben um 1,82 % auf 10,76 Euro beziehungsweise um 1,64 % auf 15,64 Euro nach.

AMSTERDAM - ING gegen den Trend fester

Die niederländischen Aktienwerte tendierten Marktteilnehmern zufolge im Sog der schwachen Technolgiewerte niedriger. Der AEX büßte 0,85 % auf 633,58 Punkte ein. Nach der Heraufsetzung des Kursziels durch zwei Investmentbanken legten ING gegen den Trend 2,93 % auf 82,62 Euro zu. ABN Amro setzten nach der Herabstufung vom Donnerstag ihre Talfahrt fort und verloren Prozent auf 1,58 Euro. Unter den Technologiewerten verbuchten UPC und ASM Lithography mit einem Minus von 9,20 % auf 11,06 Euro beziehungsweise 1,2 % auf 26,38 Euro die größten Kursabschwünge.



WIEN - Verfallstermin und TA belasten

Die österreichischen Aktienwerte tendierten aufgrund des bevorstehenden Verfallstermins und der erneuten Verluste bei Telekom Austria (TA) schwächer, berichteten Börsianer. Der ATX büßten 0,87 % auf 1064,76 Zähler ein. TA gaben um 0,68 % auf 7,35 Euro nach. Insgesamt verlaufe das Geschäft jedoch bei geringen Umsätzen lustlos, hieß es. Weihnachten werfe seine Schatten bereits voraus.



BRÜSSEL - RealSoftware brechen ein

In Brüssel konnte sich Händlern zufolge das belgische Börsenbarometer aufgrund der geringen Gewichtung von Technologiewerten im Index relativ gut behaupten. Der Bel20 tendierte 0,46 % niedriger bei 2959,26 Punkten. Die Microsoft-Gewinnwarnung sorgte allerdings bei Real Sorftware für das Minus von 3,15 % auf 12,60 Euro, hieß es. Das Schwergewicht Fortis gab 0,21 % auf 33,73 Euro ab.



STOCKHOLM - Technologie-Schwäche belastet

Die Stockholmer Börse wurde nach Aussage von Marktteilnehern von der allgemeinen Schwäche der Technologie-Branche belastet. Der OMX verlor 1,69 % auf 1096,89 Zähler. Icon Medialab markierten mit 18,50 skr ein Allzeit-Tief und tendierten gegen Mittag mit 20,60 skr noch 23,7 % unter ihrem Vortagesschluss. Framfrab rutschten um 13,49 % auf 10,90 skr ab. Die Schwergewichte Ericsson und Nokia gaben um 2,47 % auf 118,50 skr beziehungsweise um 2,88 % auf 486 skr nach.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%