IDC White Paper
Technologie-Barometer sieht Aufwind

Europas Unternehmen haben eine traumatische Periode des wirtschaftlichen Abschwungs hinter sich. In diesem Umfeld werden Unternehmensziele und-strategien nachhaltig auf den Prüfstand gestellt. Dennoch deutet das Technologie-Barometer wieder auf steigende IT-Investitionen in Europa, so die von Microsoft beauftragte Studie des Marktforschungsunternehmens International Data Corporation (IDC).

Nie DÜSSELDORF. Laut der Studie gaben 82 Prozent der befragten Unternehmen an, ihre IT-Ausgaben momentan mindestens auf gleichem Niveau wie im Vorjahr zu halten. Rund die Hälfte dieser Firmen plant gar die Investitionen im IT-Bereich zu erhöhen. Gründe dafür seinen mögliche Effizienz-Steigerungen und Prozess-Optimierungen in den Unternehmen.

IT wird dabei verstärkt als Mittel gesehen, die Unternehmensziele zu erreichen, und nicht als Unternehmensziel selbst. 59 Prozent der Unternehmen gaben an, Effizienz-Steigerungen und Prozess-Optimierungen in erster Linie durch Lösungen für die bessere Zusammenarbeit von Mitarbeitern und Integration bestehender Infrastrukturen erreichen zu wollen.

Nicht mehr Wachstumsmotor Nummer Eins

Die Rolle als Wachstumsmotor Nummer Eins muss die Informationstechnologie in diesem Jahr abgeben. Wie zu erwarten bekommt die Konjunktur und das wirtschaftliche Umfeld einen höheren Stellenwert. 32 Prozent halten sie für den größten Wachstumsfaktor, nur 22 Prozent räumen der Technologie diesen Stellenwert ein. 2001 sah die Situation noch anders aus: Damals sahen 25 Prozent die IT und nur 11 Prozent die Wirtschaftslage als maßgeblichen Wachstumsmotor.

Selbst wenn die IT etwas von ihrem Zauber verloren hat und dem Pragmatismus gewichen ist, sehen 87 Prozent die Informationstechnologie weiter als einen zentralen Impulsgeber für das Wachstum an (im Vorjahr glaubten dies nur 78 Prozent). Zudem erwarten 24 Prozent der Befragten, dass innerhalb der nächsten zwei Jahre IT, Internet und E-Commerce wieder den wichtigsten Wachstumsfaktor ausmachen.

Besserung in Sicht

Diese erneute Besinnung auf die IT geht mit optimistischeren Konjunktur-Prognosen einher. 52 Prozent sehen in den kommenden zwölf Monaten eine Verbesserung des wirtschaftlichen Umfeldes. Allein auf Deutschland bezogen rechnen sogar 66 Prozent mit einer Klimaverbesserung.

Die Studie wurde in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Schweden durchgeführt. Befragt wurden Entscheidungsträger aus 500 Unternehmen verschiedener Branchen und mit mindestens 500 Mitarbeitern.

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