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Identifizierung von Opfern wird immer schwieriger

Aus den Trümmern der Wolkenkratzer werden inzwischen fast nur noch bis zur Unkenntlichkeit entstellte Leichen oder Leichenteile geborgen, teilten Behördenvertreter am Mittwoch mit.

dpa NEW YORK. Die Identifizierung von Todesopfern der Terroranschläge auf das World Trade Center wird immer schwieriger. Aus den Trümmern der Wolkenkratzer werden inzwischen fast nur noch bis zur Unkenntlichkeit entstellte Leichen oder Leichenteile geborgen, teilten Behördenvertreter am Mittwoch mit.

Weitere Tote könnten wahrscheinlich nur mit Hilfe von DNA-Tests identifiziert werden, sagte New Yorks Chef-Pathologe Charles Hirsch. Bisher seien die Leichenteile von acht Menschen auf diese Weise zugeordnet worden. Bürgermeister Rudolph Giuliani rief Angehörige von Vermissten auf, Kämme oder anderes DNA-fähiges Material bei der zentralen Betreuungsstelle abzugeben.

Derweil wurde die offizielle Zahl der beim Einsturz des WTC Getöteten weiter reduziert. Die Liste der unter den Trümmern Vermissten nahm durch die Korrektur von Mehrfachmeldungen um weitere 76 Personen auf 4339 ab. 478 wurden bis zum Mittwoch offiziell für tot erklärt. Hinzu gerechnet werden noch die 147 Menschen, die in den beiden von Terroristen als Bomben missbrauchten Flugzeugen starben. Dadurch wird die vermutetet Gesamtzahl der Opfer in New York derzeit mit 4964 angegeben.

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