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Ideologie-Wechsel

Kibbuzim, die israelischen GenossenschaftsdF6rfer, haben lE4ngst ka pitalistische Prinzipien verinnerlicht.

Kibbuzim, die israelischen GenossenschaftsdF6rfer, haben lE4ngst ka
pitalistische Prinzipien verinnerlicht. Sie gehen mit ihren
Fabriken an die BF6rse, lassen Privateigentum zu, und die Kinderh
E4user sind in den meisten bereits abgeschafft.
Nicht allen fE4llt freilich der Abschied vom sozialistischen Ur-Trau
m leicht. Ein eindrFCckliches Beispiel fFCr die Schwierigkeit, sich
von der alten der Ideologie zu lF6sen, liefert ein Top-Manager der N
ahrungsmittelfirma Ossem, Gasi Kaplan. Bisher wurde sein
Spitzengehalt Monat fFCr Monat auf das Konto seines Kibbuz FCberwie
sen 96 und das war ihm recht so. Jetzt aber ist auch im Kibbuz, wo
Kaplan seit 40 Jahren wohnt und Mitglied ist, Privatisierung angesagt
. Alle Genossen, die ausserhalb des Kibbuz arbeiten, erhalten
den Lohn aufs persF6nliche Konto FCberwiesen. Kaplan hatte im Kibbu
z zwar gegen die Privatisierung der Genossenschaftssiedlung
gekE4mpft. Aus DCberzeugung. Sein Einsatz blieb allerdings ohne Erf
olg. Jetzt muss der sozialistische Top-Manager die 84bittere93 Pill
e
schlucken. Erstmals erhE4lt er fFCr seine Arbeit den Lohn direkt au
sbezahlt. Das sind pro Monat immerhin 20 000 Euro.


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