Idrissou bestohlen - Senegal vor Einzug ins Viertelfinale: Partynacht endet für Agali mit Rausschmiss

Idrissou bestohlen - Senegal vor Einzug ins Viertelfinale
Partynacht endet für Agali mit Rausschmiss

Der Schalker Stürmer uns zwei seiner Mannschaftskameraden werden beim Afrika-Cup nicht mehr das Trikot von Nigeria tragen. Der Verband schickte sie nach einer nächtlichen Eskapade wegen Disziplinlosigkeit nach Hause. Ihre Zukunft im Auswahlteam ist fraglich.

HB MONASTIR. Nach Angaben von Team-Verantwortlichen wurden neben Agali noch Yakubu Ayegbeni (FC Portsmouth) und Celestine Babayaro (FC Chelsea) am Freitag aus dem Quartier im tunesischen Monastir verabschiedet.

"Die Spieler sollten wie alle anderen letzte Nacht im Bett sein. Sie kamen aber erst am frühen Freitagmorgen ins Hotel zurück", sagte der Generalsekretär des nigerianischen Fußball-Verbandes, Taiwo Obunjobi, am Freitag auf einer Pressekonferenz. Nigerias Sportminister habe sein Einverständnis dafür erteilt, dass die Spieler sofort nach Hause geschickt wurden. Die Mannschaft sei durch Kapitän Jay-Jay Okocha informiert worden und habe sich dafür ausgesprochen, dass die drei Spieler bleiben dürfen.

Nigeria, Olympiasieger von 1996, hatte das erste Spiel beim Afrika-Cup gegen Marokko überraschend mit 0:1 verloren. Am Samstag brauchen die "Super Eagles" einen Sieg gegen Südafrika, um im Turnier zu bleiben.

Unterdessen ist bekannt geworden, dass Spieler aus der Mannschaft Kameruns bestohlen worden sein sollen, darunter Mohammed Idrissou von Hannover 96. Das berichteten mitreisende Journalisten aus Kamerun. Idrissou fehlten nach dem Spiel gegen Simbabwe bei der Rückkehr ins Hotel in Sousse 30 000 Dollar. Geremi vom englischen Premier-League-Club FC Chelsea London vermisste seine Rolex-Armbanduhr.

Derweil steht Senegals Fußball-Nationalmannschaft in Tunesien vor dem Einzug in das Viertelfinale. Die Westafrikaner schlugen am Freitag in Bizerte Außenseiter Kenia mit 3:0 (3:0). Gegenüber dem enttäuschenden 0:0 zum Auftakt in der Gruppe B gegen Burkina Faso zeigten sich die Senegalesen stark verbessert.

Schon nach vier Minuten traf Mamadou Niang nach Vorarbeit des Liverpoolers El Hadji Diouf zur Führung. Pape Bouba Diop (18.) erhöhte auf 2:0 nach einem Fehler des kenianischen Torhüters Francis Onyiso. In der 31. Minute war Niang zum zweiten Mal erfolgreich und stellte den 3:0-Endstand her. In der zweiten Halbzeit ließen es die Senegalesen ruhiger angehen. Die Kenianer kamen zu einigen guten Chancen.

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