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Ifo-Chef Sinn fordert Neuausrichtung der Europäischen Zentralbank

(dpa-AFX) München - Der Präsident des Münchner ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, hat die einseitige Ausrichtung der Europäischen Zentralbank (EZB) kritisiert. Die EZB schaue viel zu sehr auf die Preisstabilität, sagte Sinn der "Welt am Sonntag". Der Ökonom unterstützt die Forderung an die Zentralbank, künftig auch konjunkturpolitisch tätig zu werden. Die EZB hätte früher mehr Gas geben müssen, sagte Sinn.

(dpa-AFX) München - Der Präsident des Münchner ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, hat die einseitige Ausrichtung der Europäischen Zentralbank (EZB) kritisiert. Die EZB schaue viel zu sehr auf die Preisstabilität, sagte Sinn der "Welt am Sonntag". Der Ökonom unterstützt die Forderung an die Zentralbank, künftig auch konjunkturpolitisch tätig zu werden. Die EZB hätte früher mehr Gas geben müssen, sagte Sinn.

Der Druck auf die EZB zu einer Kursänderung wachse, berichtete die Zeitung. Neben dem französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac hätten auch der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi und der Gouverneur der französischen Notenbank, Christian Noyer, Änderungen in der EZB-Politik gefordert.

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