Ifo-Geschäftsklima-Index
Kommentar: Deutliche Warnsignale

"Konjunkturpessimismus" mag Bundeskanzler Schröder nicht. Das hat er auf der Hannover-Messe unzweideutig zum Besten gegeben. Schon wenige Stunden später muss er sich eines Besseren belehren lassen: In der Wirtschaft ist die Stimmung schlecht. Der Ifo-Geschäftsklimaindex hat sich im März stärker eingetrübt, als es die Analysten erwartet hatten.

Noch ist das kein Grund zur Schwarzmalerei, da klar ist, dass die deutschen Unternehmen auf die Konjunkturabkühlung in den USA blicken. Sollte es dort - vor allem durch die Zinspolitik - zur Stabilisierung kommen, wird auch die Sorge abnehmen, dass die US-Entwicklung nach Europa schwappt.

Doch die verschlechterte Stimmung in den Führungsetagen, die zuletzt auch der Handelsblatt Business-Monitor abgebildet hat, sollte ein Warnzeichen für Schröder sein: Unnötige Belastungen für den Standort Deutschland sind zu vermeiden. Realismus statt Schönrednerei ist das Gebot der Stunde.

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