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ifo-Präsident Sinn: Deutsche Löhne langfristig unter DruckDPA-Datum: 2004-07-14 13:35:25

(dpa-AFX) Nürnberg - Durch die EU-Osterweiterung werden die Löhne in Deutschland nach Worten des Präsidenten des ifo-Instituts, Hans- Werner Sinn, für lange Zeit unter Druck kommen. Das Lohnniveau in Osteuropa werde im Jahr 2020 erst 40 Prozent des westdeutschen Niveaus erreichen, sagte Sinn am Mittwoch auf dem bayerischen Außenwirtschaftstag in Nürnberg. Derzeit liege es bei nur 15 Prozent.

(dpa-AFX) Nürnberg - Durch die EU-Osterweiterung werden die Löhne in Deutschland nach Worten des Präsidenten des ifo-Instituts, Hans- Werner Sinn, für lange Zeit unter Druck kommen. Das Lohnniveau in Osteuropa werde im Jahr 2020 erst 40 Prozent des westdeutschen Niveaus erreichen, sagte Sinn am Mittwoch auf dem bayerischen Außenwirtschaftstag in Nürnberg. Derzeit liege es bei nur 15 Prozent.

Der deutsche Arbeitsmarkt müsse deshalb flexibler werden, forderte der Chef des Münchner ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung. Das Tarifrecht müsse reformiert und der Kündigungsschutz gelockert werden. Der Staat müsse Zuschüsse zahlen, um eine Senkung der Löhne zu ermöglichen. Dabei gehe es um eine Umschichtung der Mittel. "Der Sozialstaat gibt massenweise Geld aus fürs Nichtstun", sagte Sinn.

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