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IFW betrachtet Wachstumsentwicklung mit Skepsis

Führende Wirtschaftswissenschaftler sehen die Gefahr, dass die bereits einmal auf zwei Prozent zurückgenommenen Wachstumserwartungen für dieses Jahr noch weiter nach unten korrigiert werden müssen.

ddp-vwd KIEL/BERLIN. Das geht aus einer Stellungnahme der Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IFW) für eine Anhörung des Bundestags-Haushaltsausschusses am Mittwoch in Berlin hervor, die der Nachrichtenagentur ddp vorliegt. Darin heißt es, es bestehe "angesichts der aktuellen Konjunkturindikatoren" das Risiko, das die Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr hinter den Erwartungen zurückbleibt. Auch sehe man das Risiko, dass die Verbraucherpreise stärker als die bislang unterstellten zweieinhalb Prozent steigen.

Zugleich wird davor gewarnt, dass die Arbeitsmarktentwicklung ungünstiger verläuft als noch im Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute und bei der jüngsten Steuerschätzung unterstellt. Dies werde unter anderem zur Konsequenz haben, dass der Bund in diesem Jahr voraussichtlich etwa drei Milliarden Mark mehr an die Bundesanstalt für Arbeit überweisen müsse.

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