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IfW hebt Wachstumsprognose 2004 für Deutschland auf 1,8 Prozent an

KIEL (dpa-AFX) - Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) schätzt die deutschenKonjunkturaussichten wieder etwas optimistischer ein. Dank einer kräftigenZunahme der Auslandsnachfrage werde das Bruttoinlandsprodukt 2004 um 1,8 Prozentsteigen, teilte das Kieler Institut am Donnerstag mit. Im März waren dieWirtschaftsforscher von 1,6 Prozent ausgegangen. Für 2005 gehen die Expertenjetzt von einem Anstieg von 1,3 Prozent statt 1,2 Prozent aus.

KIEL (dpa-AFX) - Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) schätzt die deutschenKonjunkturaussichten wieder etwas optimistischer ein. Dank einer kräftigenZunahme der Auslandsnachfrage werde das Bruttoinlandsprodukt 2004 um 1,8 Prozentsteigen, teilte das Kieler Institut am Donnerstag mit. Im März waren dieWirtschaftsforscher von 1,6 Prozent ausgegangen. Für 2005 gehen die Expertenjetzt von einem Anstieg von 1,3 Prozent statt 1,2 Prozent aus.

"Aufgrund des außenwirtschaftlich bedingt etwas schnellerenProduktionsanstiegs in der ersten Jahreshälfte ergibt sich für den Durchschnittdes Jahres 2004 (...) ein etwas höherer Zuwachs beim realenBruttoinlandsprodukt", heißt es in der Vierteljahresschrift des IfW. Allerdingsseien 0,6 Prozentpunkte auf die im Vergleich zum Vorjahr höhere Anzahl vonArbeitstagen zurückzuführen.

SCHWACHPUNKT BINNENWIRTSCHAFT

Die Konjunktur bei den Handelspartnern im Euroraum wird sich nachEinschätzung des IfW in den kommenden Monaten weiter beschleunigen. Im Rest derWelt schwäche sie sich dagegen ab, bleibe aber "deutlich aufwärts gerichtet".Zudem würden die dämpfenden Wirkungen der Euro-Aufwertung nachlassen und 2005ganz entfallen. "Alles in allem kann somit von Seiten der Auslandsnachfrage bisweit ins Jahr 2005 mit Anregungen für die Konjunktur gerechnet werden."

Schwachpunkt bleibt den Angaben zufolge die geringe binnenwirtschaftlicheDynamik trotz niedriger Zinsen und geringer Lohnkostensteigerungen. Angesichtsungünstiger Wachstumsbedingungen seien die langfristigen Perspektiven für dieEinkommens- und Absatzentwicklung gedämpft. "Entsprechend werden die privatenKonsumausgaben und die Investitionen nur verhalten expandieren", schreibt dasIfW.

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