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IG Metall betont vor vierter Volkswagen-Verhandlungsrunde Kampfbereitschaft

Einen Tag vor Beginn der vierten Runde in den Tarifverhandlungen bei Volkswagen hat die Gewerkschaft IG Metall ihre Kampfbereitschaft betont. Sollte sich bis zum 28.

dpa-afx WOLFSBURG. Einen Tag vor Beginn der vierten Runde in den Tarifverhandlungen bei Volkswagen hat die Gewerkschaft IG Metall ihre Kampfbereitschaft betont. Sollte sich bis zum 28. Oktober, dem geplanten Termin für die fünfte Verhandlungsrunde und dem Ende der Friedenspflicht, keine Lösung abzeichnen, dann steuere man auf Warnstreiks zu, sagte ein IG-Metall-Sprecher am Mittwoch in Wolfsburg. Die am Donnerstag beginnende vierte Runde werde allerdings nicht von Protestaktionen begleitet.

Zugleich bekräftigte der Sprecher die Forderungen der Gewerkschaft nach Beschäftigungssicherung und Einkommenserhöhungen. Die IG Metall verlangt neben Arbeitsplatzgarantien für die 103 000 Beschäftigten in den sechs westdeutschen Werken, die mit konkreten Produktionsentscheidungen abgesichert werden sollen, vier Prozent mehr Geld. Der Autobauer Volkswagen will die Arbeitskosten bis 2011 um rund zwei Mrd. Euro oder 30 Prozent senken und angesichts der schwierigen Lage des Unternehmens eine zweijährige Nullrunde bei den Löhnen und Gehältern durchsetzen.

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