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IG Metall bezeichnet VW-Programm als 'übertrieben' und 'unrealistisch'

Die Gewerkschaft IG Metall hat die Forderungen des Volkswagen-Konzerns als "übertrieben" und "unrealistisch" bezeichnet. Vor allem die Forderung nach einer zweijährigen Nullrunde sei überzogen, sagte ein Gewerkschaftssprecher am Montag auf Anfrage. Wenn VW weiterhin eine Dividende zahlen könne, gebe es keinen Grund, warum die Arbeitnehmer einen derartigen Verzicht üben sollten. Der Konzern habe in seinem Programm nur über Kürzungen geredet, aber keine konkreten Vorschläge gemacht, wie Arbeitsplätze gesichert werden können.

dpa-afx HANNOVER/WOLFSBURG. Die Gewerkschaft IG Metall hat die Forderungen des Volkswagen-Konzerns als "übertrieben" und "unrealistisch" bezeichnet. Vor allem die Forderung nach einer zweijährigen Nullrunde sei überzogen, sagte ein Gewerkschaftssprecher am Montag auf Anfrage. Wenn VW weiterhin eine Dividende zahlen könne, gebe es keinen Grund, warum die Arbeitnehmer einen derartigen Verzicht üben sollten. Der Konzern habe in seinem Programm nur über Kürzungen geredet, aber keine konkreten Vorschläge gemacht, wie Arbeitsplätze gesichert werden können.

VW hatte zuvor gefordert, dass die mehr als 100 000 Beschäftigten in den sechs westdeutschen Werken für 24 Monate auf Einkommenserhöhungen verzichten und angekündigt, ein neues Vergütungssystem einzuführen. Zuschläge für Überstunden der Beschäftigten sollen gekürzt werden. Insgesamt will der Konzern durch sein Arbeitskosten-Paket in den nächsten sechs Jahren 2,04 Mrd. ? sparen.

Die IG Metall fordert vier Prozent mehr Lohn und Gehalt und mehrjährige Jobgarantien.

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