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IG Metall: Proteste bei Opel Bochum stärkten Verhandlungsposition

Der wilde Streik der Belegschaft im Bochumer Opel-Werk hat die Verhandlungsposition der Arbeitnehmervertreter nach Einschätzung der IG Metall NRW gestärkt.

dpa-afx BOCHUM. Der wilde Streik der Belegschaft im Bochumer Opel-Werk hat die Verhandlungsposition der Arbeitnehmervertreter nach Einschätzung der IG Metall NRW gestärkt. "Die Geschäftsführung hat die Forderungen der Belegschaft nach Standortsicherung, Zukunftsperspektive und Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen anerkannt", sagte der Bezirksvorsitzende Detlef Wetzel am Donnerstag der dpa.

Zuvor habe das Management das Bochumer Opel-Werk mittelfristig schließen und höchstens noch über die Höhe der Abfindungen verhandeln wollen, meinte Wetzel. "Nun bin ich aber optimistisch für den Erfolg der Verhandlungen, nachdem im ersten Schritt diese Ziele erreicht wurden."

Die Kritik zahlreicher Beschäftigter, dass die Abstimmung über ein Ende des wilden Streiks mit dem Auftrag für Verhandlungen verbunden wurde, wies Wetzel als "absurd" zurück. "Verhandelt werden kann nur, wenn eine Arbeitsbeziehung besteht", sagte er. Die Diskussion um diese Frage sei nur von Befürwortern weiterer Proteste als Nebenkriegsschauplatz aufgemacht worden.

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