Im Aufsichtsrat
Telekom-Stellenabbau: Verdi macht Druck

Der angekündigte Abbau von 50 000 Stellen bei dem Ex-Monopolisten sorgt für Aufregung. Verdi will im Aufsichtsrat "heftigsten Widerstand" leisten.

vwd DÜSSELDORF. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will den von der Deutschen Telekom AG angekündigten Arbeitsplatzabbau nicht mittragen. Auf der Aufsichtsratssitzung im Oktober werde von Seiten von Verdi im Rahmen der Möglichkeiten "mit heftigsten Widerstand" zu rechnen sein, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft am Mittwoch.

Der Bonner Konzern hatte am Vortag die Streichung von mehr als 50 000 Stellen in den kommenden Jahren angekündigt und damit deutlich mehr als bisher bekannt. Die Zahlen insgesamt seien zwar nicht neu, sagte der Verdi-Sprecher. Neu sei aber der Versuch der Telekom, den Arbeitsplatzabbau noch zu forcieren.

Verdi stellt im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom mit Rüdiger Schulze den stellvertretenden Vorsitzenden des Kontrollorgans.

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