Im Auftrag im Verteidigungsministeriums
Chemiker entwickeln militärische Stinkbombe

US-Chemiker entwickeln eine militärische Stinkbombe aus Geruchsstoffen, die bei Menschen Ekel erzeugen. Sie war vom amerikanischen Verteidigungsministerium beim Monell Chemical Senses Center in Philadelphia in Auftrag gegeben worden und soll unter anderem eingesetzt werden, um größere Menschenansammlungen aufzulösen. Das berichtete die Zeitschrift des Amerikanischen Chemikerverbandes, "Chemical & Engineering News", am Montag.

dpa PHILADELPHIA. Demnach untersuchen mehr als 50 Forscher des Monell-Zentrums, welche Gerüche Menschen universell anziehen und welche am meisten abstoßen, darunter die von faulendem Abfall, menschlichen Fäkalien, brennendem Haar oder Schweinemist.

Stinkbomben mit diesen Gerüchen könnten vorübergehend zu Atemproblemen, erhöhter Herzschlagfrequenz und Übelkeit führen, ansonsten aber keine Gesundheitsschäden verursachen, beruhigen die Chemiker. Ein Problem macht den Wissenschaftlern am meisten zu schaffen: die Konservierung des "Gestanks" bis zum Einsatz.

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