Im ersten Halbjahr
Medienkonzern Reed Elsevier mit weniger Gewinn

Der niederländisch-britische Medienkonzern Reed Elsevier hat im ersten Halbjahr einen um drei Prozent niedrigeren Gewinn ausgewiesen.

Reuters AMSTERDAM. Der niederländisch-britische Medienkonzern Reed Elsevier hat im ersten Halbjahr einen um drei Prozent niedrigeren Gewinn ausgewiesen. Zugleich werde die Prognose für das Gesamtjahr aber aufrechterhalten, teilte Reed Elsevier am Donnerstag in Amsterdam mit.

Der Gewinn vor Steuern, Sonderposten und Goodwill-Abschreibungen fiel den Angaben zufolge im ersten Halbjahr auf 398 Millionen Pfund Sterling (umgerechnet 627 Millionen Euro) von 410 Millionen Pfund im ersten Halbjahr des Vorjahres. Der Gewinn je Aktie sei auf 12,30 Pence von 12,70 Pence vor einem Jahr gefallen. Analysten hatten nach einer Reuters-Umfrage einen Vorsteuergewinn von 394 Millionen Pfund und einen Gewinn je Aktie von 11,9 Pence vorausgesagt.

Der 1992 aus der Londoner Reed und der in den Niederlanden ansässigen Elsevier hervorgegangene Konzern hat sich bislang von der durch den Einbruch der Werbeeinnahmen ausgelösten Branchenkrise absetzen können. Konzernchef Crispin Davis erklärte, der Konzern sei auf gutem Wege, seine Finanzziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Dazu zählten bei einem stabilen Wechselkurs ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum und ein Anstieg des Gewinns je Aktie im zweistelligen Bereich.

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