Im ersten Quartal
Fresenius mit leichtem Gewinn- und Umsatzanstieg

Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat seinen Gewinn und Umsatz unter anderem auf Grund einer höheren Zahl von Behandlungen im ersten Halbjahr 2003 gesteigert.

Reuters BAD HOMBURG. Für das Gesamtjahr bestätigten die Bad Homburger ihre Prognosen. FMC teilte am Dienstagmorgen mit, das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) sei in den ersten sechs Monaten 2003 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Prozent auf 353 Mill. US-Dollar gestiegen. Damit lag FMC knapp über Analystenschätzungen, die im Schnitt einen Ebit-Anstieg auf 351 Mill. Dollar prognostiziert hatten. Die Erlöse wuchsen zudem auf 2,67 Mrd. Dollar von zuvor 2,44 Mrd. Dollar. Der frei verfügbare Cash-Flow habe sich im ersten Halbjahr auf 222 (Vorjahr: 154) Mill. Dollar belaufen.

FMC habe im zweiten Quartal die Zahl der Behandlungen steigern und den Verkauf von Dialysatoren weltweit steigern können, sagte ein FMC-Sprecher. Bremsende Einflüsse aus dem ersten Quartal hätten zwar auch Wirkung gezeigt. So habe FMC weiter Lieferschwierigkeiten im Nahen Osten und auch die Wirtschaftskrise in Lateinamerika sei noch nicht besser geworden. "In der Mischung konnten wir uns verbessern", fügte er hinzu.

FMC bestätigt Prognosen für 2003

Ausblickend teilte das an den Börsen in Frankfurt und New York gelistete Unternehmen mit, FMC erwarte für 2003 weiter einen Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich. Beim Jahresüberschuss rechne FMC mit einem Wachstum im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Nach eigenen Angaben ist FMC weltweit Marktführer für Produkte und Dienstleistungen für Dialysepatienten.

Der Mutterkonzern Fresenius gab am Dienstag ebenfalls Zahlen für die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr bekannt. Demnach stieg das Ergebnis vor Steuern und Zinsen währungsbereinigt um sieben Prozent auf 390 Mill. Euro. Der Umsatz wuchs währungsbereinigt um fünf Prozent auf 3,46 Mrd. Euro. Bei konstanten Wechselkursen gehe das im MDax gelistete Unternehmen nunmehr von einer mittleren einstelligen Umsatzwachstumsrate aus.

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