Im Fall City Bird
Thomas Cook muss kein Bußgeld zahlen

Der Touristikkonzern Thomas Cook (Oberursel) muss nach der geplatzten Übernahme der belgischen Fluggesellschaft City Bird kein Bußgeld zahlen. Ein Brüsseler Gericht hob die vor einer Woche verhängte Zwangsgeldverordnung auf, berichteten belgische Zeitungen am Mittwoch.

dpa BRÜSSEL. Das Urteil sei nicht mehr gültig, weil das belgische Unternehmen einen Tag später Konkurs angemeldet hatte.

Der zweitgrößte Touristikkonzern Europas hatte seit Wochen mit der Charterfluggesellschaft City Bird über eine Übernahme verhandelt. Ende September hatte Thomas Cook aber wegen wirtschaftlicher Risiken überraschend seinen Rückzug verkündet. Daraufhin hatte City Bird vor Gericht geklagt und in erster Instanz das Zwangsgeld erwirkt. So lange die Übernahme nicht erfolgte, sollte Thomas Cook täglich 619 000 Euro (1,2 Mill. DM) Strafe zahlen. Dagegen hatte das Unternehmen Berufung eingelegt.

Ein Sprecher von Thomas Cook erklärte, mit dem Urteil sei der Fall nun abgeschlossen. "Wir müssen weder City Bird kaufen noch ein Bußgeld bezahlen", sagte Sprecher Markus Rüdiger. Thomas Cook sorge dafür, dass die auf dem belgischen Markt gebuchten Fluggäste befördert werden könnten.

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