Im Gesamtjahr wird ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet
IT-Dienstleister Adori steigert Verluste

Der Regensburger IT-Dienstleister Adori AG hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2000/2001 seinen operativen Verlust ausgeweitet, erwartet für das vierte Quartal aber ein ausgeglichenes Ergebnis. Der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sich in den Monaten Juli bis März auf 9,2 Mill. DM von 5,7 Mill. DM in der Vorjahresperiode verschlechtert, teilte das am Neuen Markt notierte Unternehmen am Mittwoch mit.

rtr MÜNCHEN. Durch Kosteneinsparungen erwarte Adori im laufenden Quartal aber eine "schwarze Null" beim operativen Ergebnis, sagte Vorstand Martin Kagerer. Im Gesamtjahr (zum 30. Juni) rechnet Adori mit einem Ebit von minus neun Mill. DM. Adori arbeite konsequent an der Verbesserung der Kostenstruktur, hieß es in der Mitteilung. "Wir haben die Marketingkosten auf das notwendige Maß reduziert", sagte Kagerer. Auch bei den Sach- und Personalkosten würde gespart. Seit Jahresbeginn seien 15 Stellen abgebaut worden, so dass Adori zur Zeit noch 55 Mitarbeiter beschäftige, sagte Kagerer. Die Maßnahmen zeigten sich bereits in einer Verbesserung der Ergebnisse. So habe der operative Verlust im März 2001 bei 550 000 DM gelegen, nach noch 950 000 DM im Januar.

Impulse auf der Umsatzseite erwarte Adori von der Vermarktung der neu entwickelten Produktlinie "Adori 3C", hieß es. In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz den Angaben zufolge auf sieben Mill. DM von 4,3 Mill. DM im Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr rechnet die Firma mit einem Umsatz von zehn Mill. DM, nachdem Adori seine Prognose im Januar von 30 Mill. DM herunter korrigiert hatte.

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