Im laufenden Halbjahr erste UMTS-Handys
Nokia will schnell auf den UMTS-Markt

Der weltgrößte Handy-Hersteller Nokia will im laufenden Halbjahr als einer der ersten Anbieter in Europa UMTS-fähige Mobiltelefone auf den Markt bringen.

Reuters CANNES. "Die ersten Nokia-Handys vom Typ 6650 werden voraussichtlich in der ersten Hälfte 2003 ausgeliefert", kündigte das finnische Unternehmen am Dienstag auf der Technologiekonferenz in Cannes an. Es bekräftigte damit vorläufige Pläne vom September. Das neue Handy verfügt unter anderem über eine Mini-Videokamera und E-Mail-Anschluss. Der Marktstart der UMTS-Technik ist wegen noch nicht ausgereifter Übertragungstechnik und hoher Kosten bereits mehrmals verschoben worden. Sie ermöglicht eine schnellere Datenübertragung als der derzeitige GSM-Mobilfunkstandard und macht daher multimediale Anwendungen möglich.

Nokia habe an Mobilfunkbetreiber und Telekom-Zulieferer bereits 10 000 derartige Handys der dritten Generation ausgeliefert, teilte das Unternehmen weiter mit. Das Gerät, das Nokia Ende September erstmals vorgestellt hatte, funktioniert sowohl mit der UMTS- als auch mit der GSM-Technik. Am Montag hatte der kleinere Nokia-Konkurrent Sony Ericsson sein erstes UMTS-fähiges Handy präsentiert. Mit dem Modell will das schwedisch-japanische Gemeinschaftsunternehmen aber frühestens in der zweiten Jahreshälfte an den Markt gehen.

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