Im laufenden Jahr Marktanteil von deutlich mehr als 13 Prozent erreicht
Defizit des ZDF niedriger als erwartet

Statt der prognostizierten 210 Millionen Euro hat das ZDF in der Ende 2004 auslaufenden Gebührenperiode lediglich 111 Millionen Euro Defizit gemacht. Das teilte ZDF-Intendant Markus Schächter am Freitag nach Abschluss der Haushaltsberatungen für 2004 im Fernsehrat mit.

HB MAINZ. Den erwarteten Fehlbetrag für 2004 bezifferte er mit 73,7 Millionen Euro. Im laufenden Jahr habe der Mainzer Sender einen Marktanteil von deutlich mehr als 13 Prozent erreicht, was seit 1997 das beste Ergebnis für ein Programmjahr sei, das nicht von internationalen Sport-Ereignissen geprägt war.

Mit Blick auf die Diskussion um eine Erhöhung der Rundfunkgebühren ab 2005 betonte Schächter, das ZDF sei für die von den Ministerpräsidenten Bayerns, Nordrhein-Westfalens und Sachsens angestoßene Reformdebatte gut gerüstet. So seien die von der Politik jetzt geforderten Strukturreformen schon sehr frühzeitig auf eigene Initiative durch Wirtschaftlichkeitsmaßnahmen auf den Weg gebracht worden. Der Sender habe etwa mit dem Abbau von fast 25 Prozent der Stellen eine Verbesserung des Personalaufwands von damals 20 Prozent auf jetzt 13,8 Prozent erzielt und halte damit eine europäische Spitzenstellung unter öffentlich-rechtlichen Sendern.

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