Im laufenden Jahr zurück in die Gewinnzone
ABB-Chef Dormann: „Wir sind auf Kurs“

Der Elektrotechnikkonzern ABB hat im ersten Quartal 2003 einen Verlust von 45 Millionen Dollar verzeichnet nach einem Gewinn von 155 Millionen Dollar in der Vorjahresperiode.

HB/dpa/rtr/vwd ZÜRICH. Bei einem Umsatzanstieg von 14 Prozent auf 4,495 Milliarden Dollar belief sich das operative Ergebnis (EBIT) auf 92 (272) Millionen Dollar, teilte ABB am Dienstag weiter mit.

Von Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt einen Quartalsverlust von vier Millionen Dollar geschätzt. Der Umsatz war mit 4,120 Milliarden Dollar und das EBIT mit 98 Millionen Dollar erwartet worden.

ABB-Chef Jürgen Dormann sieht den Konzern "auf Kurs". Das Kerngeschäft Energie- und Automationstechnik laufe nach Plan.

ABB bestätigte erneut das Ziel, im laufenden Jahr in die Gewinnzone zurückzukehren. Viel hänge allerdings von dem geplanten Verkauf von Unternehmensteilen ab, sagte der Finanzvorstand Peter Voser. Mit dem Verkauf der Sparte Öl, Gas und Petrochemie liege ABB im Plan. Eine Veräußerung in den kommenden Wochen wollte Voser auf eine Frage hin nicht kommentieren. Es bleibe dabei, dass die Bereiche im Jahresverlauf verkauft werden sollen, sagte er.

Die Kosteneinsparungen aus dem Programm "Step Change" würden mit 900 Mill. $ über dem ursprünglich anvisierten Ziel liegen. Das Ende 2002 eingeführte Programm mit einer Laufzeit von 18 Monaten hatte ursprünglich eine Senkung der Kostenbasis um rund 800 Mill. $ zum Ziel gehabt. Bereits bis Mitte des Jahres dürften Einsparungen von rund 500 Mill. $ erreicht werden, hieß es. Im ersten Quartal 2003 waren mit "Step Change" Netto-Einsparungen von 70 Mill. $ erzielt worden.

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