Im Mittelpunkt stand der Yen: Euro legt nach Ifo-Index zu

Im Mittelpunkt stand der Yen
Euro legt nach Ifo-Index zu

Der Euro hat am Dienstag nach Veröffentlichung des Ifo-Geschäftsklimaindexes für Februar kurzfristig geringe Gewinne zum Dollar erzielt.

Reuters FRANKFURT. Darüber hinaus bewegte sich die Gemeinschaftswährung aber kaum und notierte wenig verändert - angesichts der Ängste vor einem Irak-Krieg - auf hohem Niveau. "Viele Experten halten einen Krieg in der letzten März-Hälfte für wahrscheinlich", sagte Analyst Minori Takeuchi von JP Morgan Chase. Im Mittelpunkt des Handels stand am Dienstag der Yen, dessen Notierung nach Äußerungen des japanischen Finanzministers Masajuro Shiokawa deutlich zulegte. Zuvor hatte die japanische Währung nach Berichten über einen nordkoreanischen Raketentest zeitweise unter Druck gestanden.

Gegen 10.40 Uhr MEZ notierte der Euro wieder um 1,08 Dollar. Nach der Ifo-Veröffentlichung um 10.00 Uhr hatte sich die europäische Währung vorübergehend um rund 0,0020 Dollar verteuert. Zu Handelsschluss am Montag in New York hatte der Euro 1,0793/97 Dollar gekostet. Der Dollar wurde bei 117,30/35 Yen nach 117,87/95 Yen am Vorabend gehandelt. Zwischenzeitlich hatte die US-Valuta mit 117,24 Yen ihre niedrigste Notierung seit September 2002 erreicht.

Yen legt zu - Sorgen über Spekulationen verdrängt

Der Yen legte wieder zu, nachdem Shiokawa gesagt hatte, die Finanzminister der sieben führenden Industriestaaten (G7) hätten sich darauf geeinigt, die Devisenkurse den Marktkräften zu überlassen. In den vergangenen Tagen hatte es an den Devisenmärkten Spekulationen über eine mögliche Intervention der japanischen Notenbank zu Gunsten des Dollar gegeben.

Nordkorea hatte am Montag nach südkoreanischen Angaben eine Rakete im Japanischen Meer östlich der koreanischen Halbinsel getestet.Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete unter Berufung auf japanische Regierungskreise von zwei nordkoreanischen Raketentests am Montag. Von den aus China stammenden Raketen habe eine versagt. Die zweite sei etwa 60 Kilometer weit ins Meer hinaus geschossen worden.Der Agentur zufolge wird Nordkorea am Mittwoch vermutlich weitere Raketentests vornehmen.

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