Im Mittelpunkt stehen Mittelständler
Systems hofft auf steigende Besucherzahl

Vom 18. bis 22. Oktober öffnet die Systems auf dem Gelände der neuen Messe in München ihre Pforten. Nachdem der Abwärtstrend im vergangenen Jahr gestoppt werden konnnte, hofft der Messeveranstalter in diesem Jahr mit zahlreichen Neuheiten wieder Besucher zur IT-Messe zu locken.

HB MÜNCHEN. Die Systems ist die größte Business-to-Business-Messe für IT, Media und Kommunikation. Den Ausstellern bietet die Systems Unterstützung im Kontaktmanagement. Sie ist eine Plattform für Kontakte, insbesondere mit kommerziellen und technischen Entscheidern aus Mittelstand und Großunternehmen.

Nach der IT-Branche ist die Medienbranche mit einer Wachstumsrate von fünf Prozent die am schnellsten wachsende Industrie der Weltwirtschaft. Deshalb werden die klassischen Bereiche der Systems um Digital Media & Technology erweitert. Digitaltechnik, Vernetzung und digitale Medien spannen den Bogen über die bis dato getrennten Bereiche Medien, Informationstechnik und Telekommunikation.

Nach dem Boom in Zeiten der New Economy stieg die Besucherzahl vergangenes Jahr erstmals wieder leicht an. Die Zahl wuchs im Vergleich zu 2002 von knapp 73 000 auf 74 000 Gäste. Auf steigende Besucherzahlen hoffen die Veranstalter auch dieses Jahr wieder. Allerdings hat die Systems 2004 eine Ausstellungshalle weniger als voriges Jahr. Weil Microsoft seine Ausstellungsfläche von 1 200 Quadratmetern auf 65 reduziert habe, wird die Messe sechs statt sieben Hallen groß sein.

Microsofts Entscheidung gegen die Messe München soll damit zusammenhängen, dass die Stadt München künftig mit Linux arbeitet. Allerdings streiten sowohl Messe als auch der Software-Anbieter einen direkten Zusammenhang ab. Trotz Microsofts Rückzug sieht die Messe München dieses Jahr keinen hohen Ausstellerschwund wie in den vergangenen zwei Jahren. Man wolle sich bei den 1 300 Ausstellern stabilisieren, die man letztes Jahr vorweisen konnte, erklärte Messechef Dittrich.

In einem "schwierigen Umfeld" hat sich die Systems nach Einschätzung Dittrichs gut gehalten. "Fast jeden Tag gingen kurz vor Messestart noch Anmeldungen ein", sagte der Manager. "In absehbarer Zeit hoffen wir wieder auf Wachstum."

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