"Im Moment ist es kein Problem"
Kanada-Rennen trotz SARS nicht gefährdet

Der bevorstehende Große Preis von Kanada ist laut Weltverbands-Präsident Max Mosley durch das Auftreten der Lungenkrankheit SARS in Toronto nicht gefährdet.

HB/dpa MONTE CARLO. "Wir sind in Montreal, nicht in Toronto", sagte der Chef des Internationalen Automobilverbandes (FIA) am Rande des Grand Prix in Monaco vor Journalisten. "Im Moment ist es kein Problem. Wenn es eines werden sollte, müssen wir es anschauen."

In Montreal findet in zwei Wochen der achte Lauf zur Formel-1- Weltmeisterschaft statt. Im Moment sei das Thema SARS im Zusammenhang mit dem Kanada-Rennen am 15. Juni nur Spekulation, so Mosley. Etwaige Notpläne existieren nach Angaben des Briten nicht. "So etwas kann man nicht machen. Bei derartigen Dingen muss man abwarten, bis etwas Gewissheit ist", meinte der FIA-Chef.

In Kanada befinden sich nach Angaben vom Wochenende rund 7 000 Menschen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der kanadischen SARS- Verdachtsfälle war zuletzt offiziellen Angaben zu Folge auf 62 gestiegen. Die größte kanadische Stadt Toronto war von der Weltgesundheitsorganisation WHO auf die Liste jener Orte gesetzt worden, in denen sich die Lungenkrankheit ausbreitet.

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