Im Rahmen der Erwartungen
Verbraucherpreise in den USA leicht angestiegen

Die Verbraucherpreise in den USA sind im März um 0,1 % und damit so gering gestiegen wie seit sieben Monaten nicht mehr.

dpa/vwd WASHINGTON. Dies sei unter anderem auf fallende Preise für Energie, Autos und Flugzeugtickets zurückzuführen, teilte das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mit. Der Preisanstieg lag im Rahmen der Erwartungen. Damit bestehe Raum für weitere Zinssenkungen in den USA, meinten Analysten.

Im Februar waren die Preise noch um 0,3 % gestiegen. Die Kernrate, die Kosten für Energie und Nahrungsmittel ausschließt, stieg im März um 0,2 %, nach 0,3 % im Februar.

Auf Jahresbasis stiegen die Kosten für die Lebenshaltung der privaten Haushalte damit bis Ende März um vier Prozent, verglichen mit 5,6 % im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die Verbraucherpreise stiegen damit - auf monatliche Sicht berechnet - mit der niedrigsten Rate seit sieben Monaten. Gegenüber März 2000 verringerte sich die Jahresteuerung auf 2,9 %, nachdem dieser Wert im Februar bei 3,0 % gelegen hatte. Das Arbeitsministerium begründete die Abschwächung der Inflationsdynamik vor allem mit dem Rückgang der Energiepreise um 2,1 % gegenüber Februar 2001. Die Benzinpreise verzeichneten dabei mit 3,8 % das stärkste monatliche Minus seit August 2000.

Analysten verwiesen darauf, dass die Inflationsdaten keine Auswirkungen an den Finanzmärkten haben würden, da die Zahlen den Erwartungen entsprochen hätten. Darüber hinaus sei Inflation in den USA zurzeit kein Thema mehr, was den Investoren einen Schrecken einjagen könnte. Mit Blick auf die drohende Rezession würden die Akteure an den Aktien- und Bondmärkten vor allem auf Produktions- und Stimmungsdaten schauen, so ein Beobachter.

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