Im Rahmen eines Vergleichs:
Schering-Plough muss 500 Millionen Dollar zahlen

Das große amerikanische Pharmaunternehmen Schering-Plough Corporation muss im Rahmen eines Vergleichs mit der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA eine halbe Milliarde Dollar an die US-Regierung zahlen. Dies gab das Unternehmen am Freitag bekannt.

dpa KENILWORTH Hintergrund sind von der FDA beanstandete Qualitätsprobleme in Pharma-Betrieben im US-Bundesstaat New Jersey und in Puerto Rico.

Das Bundesgericht in Newark (New Jersey) muss das Abkommen erst billigen. Schering-Plough-Chef Jay Kogan betonte, dass die Werke geöffnet bleiben und die Medikamente weiter angeboten werden dürfen. Das Unternehmen muss auch Experten von außerhalb anheuern, um sicherzustellen, dass die Produktionsmethoden die gegenwärtigen Regierungsvorschriften erfüllen. Die Betriebe müssen unter strikter Aufsicht mit zusätzlichen Überprüfungs- und Meldepflichtauflagen operieren.

Schering-Plough wird der US-Regierung im zweiten Quartal 2002 eine erste Rate von 250 Millionen Dollar zahlen. Die zweite Rate von 250 Mill. $ ist im zweiten Quartal 2003 fällig. Falls die vereinbarten Aktionen nicht zeitgerecht umgesetzt werden, drohen der Firma tägliche Strafen von 15 000 $. Diese Zahlungen dürfen jährlich nicht mehr als 50 Mill. $ betragen und haben eine Gesamtobergrenze von 175 Mill. $ bis Ende 2005.

Schering-Plough reduzierte seine Gewinnprognose für 2002 auf einen Gewinnanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich. Bisher hatte das Unternehmen für das laufende Jahr einen Gewinnanstieg im unteren doppelstelligen Prozentbereich erwartet. Der Gewinn im zweiten Quartal werde gegenüber der Vorjahresvergleichszeit stagnieren oder leicht zulegen.

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