Im Vergleich zu Peers unterbewertet
SSSB reduziert Kursziel für Erste Bank

Schroder-Salomon-Smith-Barney hat das Kursziel für die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG auf 60 (zuvor: 65) € zurück gesetzt. Die Empfehlung "outperform" werde beibehalten, heißt es in der jüngsten SSSB-Analyse. Die Schätzungen für den Gewinn je Aktie wurden ebenfalls leicht zurück genommen. SSSB geht nun von 5,15 (zuvor: 5,48) € je Aktie Gewinn für 2001 aus und schätzt diesen für 2002 auf 5,76 (6,18) € je Aktie.

rtr WIEN. Die Gewinne aus den Beteiligungen in der Sklowakei und in Tschechien gewinnen an Triebkraft, heißt es in der Analyse. Dies sollte den zu erwartenden Einfluss des für Erste Bank schwächer werdenden österreichischen Heimmarktes kompensieren. Die fortgesetzte Stabilität des osteuropäischen Marktes sei eine Kernüberlegung bei der Aktie, da sie derzeit eine der Aktien mit dem größten Hebeleffekt sei.

Erste positive Effekte auf die Ergebnisse im Konzern durch die Ostbeteiligungen sollten sich für Erste Bank laut der Analyse ab dem ersten Quartal 2002 ergeben.

Die Aktie werde mit einem substanziellen Abschlag zu den Peers (europäische Mid-Cap-Banken) gehandelt, so die Analyse weiters. Erste Bank habe in der Gruppe das höchste Wachstumspotenzial, allerdings auch das höchste Risikopotenzial. Die Aktie sei als attraktiv einzustufen und die Multiples würden das mittelfristig zu erwartende Gewinnwachstum nicht zur Gänze wiedergeben.

Erste Bank notierten am Montagvormittag mehr als 4 % tiefer bei 49,70 (51,89) € in einem allgemein schwächeren Markt. Seit Jahresbeginn haben Erste Bank 3,5 % an Wert gewonnen, der ATX 3,4 % verloren. Der Dow Jones Europe Banking Index hat seitdem 19,1 % abgegeben.

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