Im Zug auf der Transsib-Strecke
Nordkoreas Staatschef reist durch Russland

Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Il hat am Dienstag eine fünftägige Bahnreise durch den Fernen Osten Russlands begonnen. Am Grenzbahnhof Chasan stieg er nach Fernsehberichten aus seinem gepanzerten Sonderzug aus.

HB/dpa MOSKAU. Er wurde dort vom russischen Präsidentenbevollmächtigten für die Region, Konstantin Pulikowski, begrüßt.

Der stalinistische Herrscher wollte bei seinem inoffiziellen Besuch vor allem Rüstungs- und Schiffbaubetriebe im russischen Fernen Osten besichtigen. Auch die geplante Verlängerung der Transsibirischen Eisenbahn durch Nord- nach Südkorea sollte ein Thema der Gespräche sein. Am Mittwoch wurde Kim im Flugzeugwerk der Stadt Komsomolsk-am-Amur erwartet. Dort werden unter anderem Suchoi-Kampfjets gebaut.

Die Verwaltung der russischen Eisenbahn bekräftigte erneut, bei dieser Reise Kims werde es keine Verspätungen anderer Züge geben wie im vergangenen Jahr. 2001 war der Nordkoreaner in seinem Zug 24 Tage lang 20 000 Kilometer zu einem Staatsbesuch nach Moskau und zurück gereist. Die Sicherheitsvorkehrungen hatten zu wochenlangem Chaos auf der Transsibirischen Eisenbahnlinie geführt.

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