Im Zuge der Ruhrgas-Übernahme
Eon gibt Gelsenwasser ab

Eon gibt für die Ruhrgas- Übernahme den größten privaten Wasserversorger in Deutschland ab. Eon werde sich von seiner Mehrheitsbeteiligung an Gelsenwasser trennen, teilte der Stromriese am Freitag mit.

dpa DÜSSELDORF. Die 1300 Mitarbeiter zählende Gelsenkirchener Unternehmensgruppe versorgt 3,2 Millionen Wasser-Kunden. Zudem beliefert sie 600 000 Kunden am Niederrhein, im Münsterland und in Ostwestfalen mit Gas. Gelsenwasser ist an rund 20 Stadtwerken von Kaarst und Wesel bis Weißenfels und Zeitz beteiligt.

Eon hat die Auflagen für die Ministererlaubnis zur Übernahme der Ruhrgas AG als "sehr weitreichend und schmerzhaft" bezeichnet. Sie seien aber hinnehmbar, weil der Konzern zusammen mit Ruhrgas auch nach der Erfüllung der Auflagen das angestrebte integrierte Geschäftsmodell realisieren könne, erklärte Eon am Freitag.

Vorstandsvorsitzender Ulrich Hartmann erklärte, die Ministererlaubnis sei eine Richtung weisende Entscheidung auch für die deutsche Energiewirtschaft insgesamt. Sie werde die Versorgungssicherheit entscheidend verbessern und dem Wettbewerb auf dem Gasmarkt gleichzeitig starke Impulse geben.

Eon hatte dem Bundeswirtschaftsministerium nach eigenen Angaben zugesagt, mittelfristig sechs bis acht Milliarden Euro zur Verbesserung der Versorgungssicherheit in das Gasgeschäft zu investieren - insbesondere in den Bereichen Gasförderung und Infrastruktur.

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