Im Zuge der Wall Street
Aktien Sydney schließen fester

Fester sind die Notierungen in Sydney am Dienstag aus dem Handel gegangen. Der S&P/ASX-200-Index verbesserte sich um 0,9 % bzw. 28,5 Punkte auf 3 319. Umgesetzt wurden 497,5 (Montag: 462,7) Mill. Aktien. Dabei standen 483 Kursgewinnern ebenso viele-verlierer gegenüber, 363 Werte notierten unverändert.

vwd SYDNEY. Der australische Aktienmarkt sei der positiven Entwicklung der Wall Street gefolgt, meinten Händler, fast alle Branchen notierten zu Handelsschluss in positivem Terrain. Händler sprachen gleichwohl von einem Mangel an Käufern.

Ein Händler meinte, die Anleger würden erst weitere Unternehmenszahlen abwarten, bevor sie kauften. Dennoch seien die Anleger froh, dass der Abwärtstrend auf den internationalen Märkten derzeit eine Pause eingelegt habe, sagte ein Analyst. Am Mittwoch werden unter anderem die Unternehmenszahlen von Commonwealth Bank of Australia, Publishing & Broadcasting und Santos erwartet. Zahlreiche Standardwerte erholten sich am Berichtstag von den Verlusten am Montag. So stiegen News Corp. um 2,8 % auf 17,07 A-$, Telstra verbesserten sich um 0,6 % auf 4,88 A-$ und National Australia Bank rückten um 0,9 % auf 33,33 A-$ vor.

Größter Tagesverlierer waren die Papiere von Normandy Mining, die auch am meisten gehandelt wurden. Nach schlechten Unternehmenszahlen, die durch Abschreibungen bedingt waren und den Markt überraschten, verloren die Papiere zwölf Prozent auf 1,06 A-$. Die Titel von Rio Tinto hingegen gehörten zu den Tagesgewinnern und verteuerten sich um 2,5 % auf 32,05 A-$. An anderer Stelle verbilligten sich Southcorp um 1,7 % auf 7,38 A-$, nachdem das Unternehmen einen Nettogewinn von 215 Mill. A-$ mitgeteilt hatte. Analysten zeigten sich aber besorgt über einen Rückgang des Betriebsgewinns, und die Anleger verkauften.

Cochlear hingegen rückten nach Mitteilung ihrer Unternehmenszahlen um 2,1 % auf 41,50 A-$ vor. Der Hersteller von Ohrprothesen konnte einen Anstieg um 55 % beim Nettogewinn aufweisen, aber vor allem die Prognose eines Umsatzwachstums von über 20 % in diesem Jahr dürfte die Anleger überzeugt haben, hieß es zur Begründung.

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