Imageschädigung
Einzelhandel verlangt Abschaffung des Ladenschlussgesetzes

. Der deutsche Einzelhandel hat die Abschaffung des Ladenschlussgesetzes gefordert. Das Gesetz sei "ein Symbolthema für die Verkrustung Deutschlands und schadet dem Image des Einzelhandels", sagte der Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels, Hubertus Pellengahr, am Donnerstag im "DeutschlandRadio" Berlin. "Überlassen wir es den Geschäften, wann sie werktags öffnen wollen."

dpa-afx BERLIN. Die Abschaffung des Ladenschlussgesetzes sollte jedoch nicht auf den Sonntag ausgedehnt werden. "Die Geschäfte sollten am Sonntag sehr konsequent geschlossen bleiben, höchstens vier Ausnahmen im Jahr, mehr sollte es nicht geben. Was wir im Moment am Sonntag erleben, ist ein Wildwuchs und führt zu Wettbewerbsverzerrungen."

Für längere Öffnungszeiten, die allerdings auf die Innenstädte beschränkt sein sollen, haben sich auch der Deutsche Städtetag und der Handelsverband BAG ausgesprochen. Sie wollen an allen Werktagen bis 22.00 Uhr und an Samstagen bis mindestens 20.00 Uhr geöffnet haben. Die vor fünf Jahren erfolgte Liberalisierung des Ladenschlussgesetzes sei nicht ausreichend. Der Einzelhandel kann derzeit wochentags bis 20.00 Uhr und sonnabends bis 16.00 Uhr öffnen.

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