Immer mehr Hersteller kämpfen um den Kunden
Der Wettbewerb im Kameramarkt wird härter

Der Markt für digitale Kameras ist heiß umkämpft. Zur Zeit stehen über 300 Modelle von mehr als 100 Anbietern zur Wahl. Bessere Bildqualität und sinkende Preise sorgen für kräftige Impulse im Markt für digitale Kameras. Im harten Konkurrenzkampf der Anbieter aus der Elektronik- und der klassischen Fotobranche entscheidet die Auflösung der Bildsensoren - für die meisten Verbraucher fälschlicherweise der alleinige Maßstab für die Bildqualität - über Erfolg und Marktanteile.

heh MÜNCHEN. Setzten noch vor kurzem Sensoren mit 1,5 und 2,1 Megapixel die Topmarken bei den digitalen Consumer-Kameras, so sind es in diesem Sommer die 3,3 und 4,1 Megapixelchips, die in den digitalen Kameras den klassischen Silberfilm als Medium der Bilderfassung ersetzen und drauf und dran sind, dem traditionellen Film- und Kameramarkt kräftig Konkurrenz zu machen.

Während der klassische Fotomarkt nur noch langsam wächst, explodiert der Markt für digitale Bildtechniken. Dennoch bekommt auch die Fotobranche die abgekühlte Konjunktur zu spüren. Bereits im Frühjahr hat der Kodak Finanzchef Bob Brust die Erwartungen für das digitale Kamerageschäft zurückgeschraubt. Statt eines angenommenen Wachstums bei Kodak von 30 bis 40% erwartet er nur noch einen Zuwachs zwischen 15 und 25%.

Schuld daran sei allerdings nicht nur die sich abschwächende Konjunktur, sondern die komplizierte Technik der Digitalkameras und Software sowie die fehlenden Bandbreiten im Internet, um die Vorteile der digitalen Fotografie wirklich genießen zu können. Wie weit die digitale Fotografie im Bewusstsein der Verbraucher noch von der Selbstverständlichkeit der klassischen Fotografie entfernt ist, zeigt die Erfahrung eines TV Home Shopping Anbieters in den Vereinigten Staaten, der von rund 20000 verkauften Digitalkameras an die 2000 mit der Begründung wieder zurückbekam, man "könne den Film nicht einlegen".

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