Immobilien-Drücker
Hypovereinsbank droht Sammelklage

Der Hypovereinsbank droht eine Sammelklage nach US-Recht. Wie das Anlegermagazin "Telebörse" berichtet, bereitet der Göttinger Rechtsanwalt Reiner Füllmich gemeinsam mit zwei amerikanischen Partnerkanzleien die Klage nach Art der "Class Action" vor. Gegenstand der Klage seien an der Haustüre verkaufte Immobilien.

 

vwd FRANKFURT. Deutsche Banken sollen in den neunziger Jahren im großen Stil Kredite zur Finanzierung von überteuerten Immobilien gewährt haben. Drückerkolonnen sollen dabei an der Haustür vollfinanzierte Immobilien an Klein- und Mittelverdiener verkauft und versprochen haben, dass die Rückzahlung des Kredits sich bis auf Kleinstbeträge durch Vermietung und Steuerersparnisse finanzieren lässt. Doch die Versprechen seien in vielen Fällen nicht gehalten worden. Nun wollen Investoren auf Widerruf des Kredits und auch auf Schadenersatz klagen.

Unter den rund 300.000 in Deutschland Geschädigten gibt es auch zahlreiche Amerikaner. Rund 60 davon sind Mandanten des Göttinger Rechtsanwaltes Reiner Füllmich. Grundlage der jetzt vorbereiteten Klage sei das ursprünglich zur Mafia-Abwehr erlassene Rico-Gesetz gegen kriminelle Organisationen, nach dem in den USA zivilrechtlich Banken und Versicherungen verurteilt werden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%