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Immobilienmarkt: Neuer Europa-Index

Institutionelle Anleger am Immobilienmarkt investieren immer häufiger grenzüberschreitend, um die ...

Institutionelle Anleger am Immobilienmarkt investieren immer häufiger grenzüberschreitend, um die hohen Zuflüsse in diese Asset-Klasse gewinnbringender anzulegen und das Risiko zu streuen. Das ergeben die Zahlen aus dem ersten paneuropäischen Index, den die IPD Investment Property Databank, London, und die DID Deutsche Immobilien Datenbank in diesem Herbst herausbrachten. Nach den Worten von Dr. Nassos Manginas, Geschäftsführer der DID, befindet sich der paneuropäische Index derzeit in der Konsultationsphase. Mit der offiziellen Vorstellung ist erstmals im Juni 2005 zu rechnen.
Der neue Europa-Index repräsentiert elf Länder: Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Portugal, Spanien, Irland und Großbritannien. Das Ergebnis der Datenreihe zeigt einen Rückgang der Gesamtrendite, die von 4,9 (2002) auf 3,4% (2003) sank. Die Performance aus Mieteinnahmen ging im selben Zeitraum zwar nur von 6,2 auf 5,9% zurück. Jedoch schrumpfte der Marktwert der Immobilien 2003 um 2,4% gegenüber dem Vorjahr, als das Minus der Wertentwicklung nur 1,3% betrug.
Das Gewicht der einzelnen Märkte im paneuropäischen Immobilien Index ist unterschiedlich. Großbritannien wird von der IPD mit rund 38% gewichtet, gefolgt von Deutschland mit 24% und Frankreich mit 10%. Die geringsten Anteile mit 7% und weniger entfallen auf die skandinavischen Länder, Spanien sowie Portugal und Irland.
Die paneuropäischen Daten zeigen laut IPD, wie wichtig die Währungsentwicklung für die Höhe der Erträge aus grenzüberschreitenden Investments ist: Während Euro-Investoren aus den genannten Immobilienmärkten über die vergangenen drei Jahre jährliche Renditen zwischen 6 und 7% erreichten, erhielten Dollar-Investoren aufgrund des Wertverfalls der US-Währung jeweils Renditen um 20%.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 11.11.2004

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