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Immune Response: Schlappe beim Kampf gegen Aids

Das Biotechnologieunternehmen Immune Response hat Probleme mit der Entwicklung eines Medikaments. Da das Medikament "Remune" zur Aidsbehandlung nicht die gewünschte Wirkung zeigt, verlor die Aktie des Konzerns am Freitag rund 60 Prozent.

Bei einem Test in der Spanien verzeichneten Patienten, die mit Remune behandelt worden waren, keine bessere Gesundheitsentwicklung als Patienten, denen ein Placebo verabreicht wurde. Für Investoren war das Ergebnis eine riesige Enttäuschung. Das Medikament sollte die Hauteinnahmequelle von Immune Response werden. Zwar befinden sich noch zwei weitere Medikamente gegen Multiple Sklerose und Arthritis in der Entwicklung, bis zu einer potenziellen Markteinführung dürfte jedoch noch einige Zeit vergehen, wenn es überhaupt so weit kommen sollte.

Die Brokerfirma Gruntal & Co rät Investoren von einem Investment ab. Grund: Immune Response verfüge im Augenblick nur noch über Barreserven um den Geschäftsbetrieb für eine weiteres Jahr aufrecht zu erhalten und das die Erschließung einer Einnahmequelle sei mit dem Versagen von Remune in weite Ferne gerückt.

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