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Imperial Tobacco bestätigt Prognose - rechnet mit weiteren Steuererhöhungen

Der britische Tabakkonzern Imperial Tobacco hat seine Jahresprognose trotz des harten Wettbewerbs in Deutschland und ungünstiger Währungseffekte bestätigt. Alles in allem würden die Erwartungen des Managements für das Finanzjahr weiterhin erreicht, sagte Konzernchef Gareth Davies am Montag.

dpa-afx LONDON. Der britische Tabakkonzern Imperial Tobacco hat seine Jahresprognose trotz des harten Wettbewerbs in Deutschland und ungünstiger Währungseffekte bestätigt. Alles in allem würden die Erwartungen des Managements für das Finanzjahr weiterhin erreicht, sagte Konzernchef Gareth Davies am Montag.

Die Währungseffekte würden den Konzern mit 15 Mill. britischen Pfund (22 Mio Euro) belasten. Davies kündigte zudem den Rückkauf eigener Aktien an, wenn sich keine großen Zukäufe realisieren ließen.

Imperial hatte vor zwei Jahren den deutschen Zigarettenhersteller Reemtsma übernommen. Im ersten Halbjahr 2003/2004 (März 2004) war der bereinigte Vorsteuergewinn von Imperial um 20 % auf 454 Mill. britische Pfund gestiegen.

Das Deutschland-Geschäft bleibe nach der Steuererhöhung im März eine Herausforderung, hieß es weiter. Der deutsche Tabak-Markt sei bis Ende August um zwölf Prozent geschrumpft, allerdings sei das Minus bei Zigaretten von anderen Tabak-Produkten teilweise ausgeglichen worden.

Davies rechnet im Dezember oder zu Jahresbeginn 2005 mit einer erneuten Steuererhöhung in Deutschland. Bei Zigaretten hat Imperial nach eigenen Angaben einen deutschen Marktanteil von 19 % (August). In Großbritannien liege der Zigaretten-Marktanteil bei 44,6 % und im Feinschnitt-Segment bei 65,5 %.

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