Importe aus Großbritannien, Frankreich, Niederlanden, Irland und Griechenland weiterhin verboten
USA lockern Einfuhrbeschränkungen für EU-Fleischexporte

Die US-Regierung hat die wegen der in Europa ausgebrochenen Maul- und Klauenseuche verhängten Einfuhrbeschränkungen von Fleisch- und Tierimporten gelockert. Seit Freitag ist die Einfuhr von europäischem Fleisch wieder erlaubt.

Reuters WASHINGTON. Die US-Regierung hat die in Zusammenhang mit dem Ausbruch von Maul- und Klauenseuche (MKS) in Europa verhängten Einfuhrbeschränkungen für Fleisch- und Tierimporte aus der Europäischen Union (EU) am Freitag gelockert. Das Landwirtschaftsministerium in Washington teilte mit, da man in den USA davon ausgehe, dass das Risiko einer Einschleppung von MKS sich inzwischen verringert habe, würden Fleischimporte aus Dänemark, Österreich, Belgien, Finnland, Deutschland, Italien, Luxemburg, Portugal, Spanien und Schweden wieder erlaubt. Importe aus Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Irland und Griechenland blieben indes verboten.

Ein Sprecher der Abteilung für Seuchenhygiene im Ministerium sagte, die USA blieben allerdings weiter wachsam, um zu verhindern, dass die Seuche in die USA eingeschleppt werde.

Damit kann auch eine größere Menge Schweinefleisch, vor allem Rippchen, aus Dänemark auf den US-Markt gelangen. Das Fleisch war in den Häfen an der amerikanischen Ostküste angekommen, nachdem am 13. März das Importverbot verhängt wurde. Seitdem lagen die Lieferungen in Gefrierhäusern fest. Die USA hatten die Importbeschränkungen erlassen, nachdem die Maul- und Klauenseuche von Großbritannien nach Frankreich übergeschwappt war. Die Seuche erfasst Klauentiere wie Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen. Seit 1929 gelten die USA als MKS-frei.

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